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Im Jahre 1950 gründete sich unser Verein ausschließlich aus Bäuerinnen. Durch den landwirtschaftlichen Strukturwandel änderte sich die Konstellation der Vereinsmitglieder. Es gesellten sich viele interessierte Frauen ab 30 aus anderen Berufssparten zu uns.
Wie sieht unsere Vereinsarbeit aus ?
1. Öffentlichkeitsarbeit:
Gerade wir Frauen auf dem Lande haben durch unseren Alltag und unser Umfeld viele Anhaltspunkte, um das "Museumsstück" Bauerntum und Leben auf dem Lande, wie es noch in vielen Köpfen der Bevölkerung vorhanden ist, zu korrigieren. Wir binden uns in das kirchliche und dörfliche Gemeindeleben mit unseren vielseitigen Aktivitäten ein
2. Umweltschutz:
Die Bewahrung der Schöpfung ist uns ein großes Anliegen. In Zusammenarbeit mit den Schermbecker Landwirten (Interessengemeinschaft) und der Landjugend fanden wir Wege, Aufklärung über vorhandene Probleme in der Landwirtschaft zu betreiben. Dazu gehören Feldlehrgänge und Ausstellungen sowie ständige Informationen zu neuesten Erkenntnissen von Düngung, Pflanzenschutz und Schutz der Gewässer.
3. Glauben - Leben - Erleben:
Um christliche Lebenskraft neu zu entdecken und zu vertiefen, planen wir eng mit der Diözese Münster zusammen. Mit engagierten Referenten erarbeiten wir Themen wie:
- Wellness für die Seele
- Glauben und Glaubensvermittlung heute
- Mit einer Hoffnung unterwegs
- Auftrag christlicher Gemeinden usw.
4. Geselligkeit und Brauchtumspflege:
Ausflüge mit Bus oder Fahrrad im Sommer führen uns immer wieder an neue interessante Ziele und lassen die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Unser Winterpogramm beinhaltet Bastel-, Gesprächs- und Kaminrunden.
Dieses Miteinander und das "Offensein" für andere steht als Konzept für unsere Vereinsarbeit.
Motivationstraining am 10.02.2009 in der Gaststätte Triptrap
Landfrauen motiviert ins neue Jahr
Wer seinen eigenen Weg finden möchte, sollte nicht hinter den anderen gehen. Man kann niemanden überholen, wenn man in die gleichen Fußstapfen tritt.
Das waren die Leitgedanken unserer Jahres-hauptversammlung zu der wir die Motivationstrainerin Frau Ute Uphues aus Coesfeld einluden. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken machte sich Frau Uphues mit uns auf verschiedene Zeitreisen, in denen sie uns unsere unterschiedlichsten Bedürfnisse verdeutlichte: Sei es Liebe, Familie, Gesundheit, Wohlstand, Lebenslanges Lernen, Einzigartigkeit eines jeden, Abwechslung in Form von „Abenteuern“, Beitrag zum Allgemeinwohl (Spenden, Umweltschutz). Immer wieder ließ sie Texte aus der Bibel einfließen. So bestärkte sie uns in unserer christlichen Gesinnung. Frau Uphues, die ihre Ausbildung bei Anthony Robins (USA) gemacht hat, forderte uns im zweiten Teil des Trainings auf unsere Schwächen niederzuschreiben. Daran anschießend bat sie uns, durch eine Meditation motiviert, die Verwandlung der Schwächen in Stärke schriftlich festzuhalten. Es war für alle Landfrauen ein besonderer Nachmittag. Die Motivation etwas anderes zu tun, einen anderen Weg zu gehen, sich einen Traum zu erfüllen, steckt doch in jedem von uns.
Margret Wenzelmann
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